Herzlich willkommen in meinem Lädeli Rösi.
Schön, hast du mich gefunden. Ich wünsche dir viel Spass beim Stöbern.
Nimm dir genügend Zeit und entdecke die Vielfalt der Themenwelten.

Montag, 2. März 2015

Knipsen oder fotografieren

Bis jetzt habe ich meine Fotos einfach mit meiner Kompaktkamera gemacht, geknipst eben.

Dies war und ist für mich so in Ordnung.
Und trotzdem wollte ich auf diesem Gebiet noch mehr erfahren, wissen und ausprobieren.



So durfte ich nun letzte Woche eine Weiterbildung bei einem professionellen Fotografen besuchen. Uns wurde gezeigt, was es alles für schöne Produktaufnahmen braucht und wie all die Kameraeinstellungen etc vorgenommen werden müssen.
Es war superinteressant und spannend. Merci dem Team vom "manuell" für diesen bereichernden Tag!




Ich bin mir schon bewusst, dass der Beruf des Fotografen eine Lehrzeit von vier Jahren braucht und in einem Tag nicht so viel weitergegeben werden kann.

Trotzdem konnte ich schon extrem viel profitieren.
Am Wochenende habe ich nun mit all den Sachen, die ich grad zu Hause hatte und bei Tageslicht geübt.
Und natürlich eine ganz lange "Wunsch-möchte-ich-anschaffen-Liste" aufgestellt.

Mit schwarzem Untergrund
 
Ein Thema, das mich sehr interessiert.

Für mich neu war auch die Tatsache, dass ich eigentlich den falschen Weg rum an die Fotos gegangen bin.
Ich habe einfach ein Foto geknipst, mich an den Compi gesetzt und dann mal mit der Bearbeitung versucht, ein möglichst schönes Bild herauszuholen.

Das Ziel mit der neuen, besseren Kamera ist es nun, das Bild mit allen Lichtverhältnissen, Schatten, Wahl vom Ausschnitt etc von Anfang an optimal hinzubekommen.


Nun mit Tageslicht als Lichtquelle


Ein Sujet beim Fotografieren direkt auf dem Computer auf Schärfe und Bildausschnitt zu überprüfen, war Neuland für mich.

Bei diesem Vorgehen braucht es seine Zeit, bis alles eingerichtet und bereitgestellt ist. Aber die Fotos sprechen für sich.




Ich bin am üben, üben, üben. Es fägt!

Trotzdem wird es auf dem Blog weiterhin auch ganz "normale" Fotos geben. Ich werde weiter berichten, wies mir ergeht.


Und mit Perspektivenwechsel


Die geplotteten Frühlingssschmetterlinge bilden den Auftakt zur neuen Ausstattung der Boxen im Kariert, die ich ab nächster Woche wieder füllen darf.










verlinkt: Schweizer Linkparty



Donnerstag, 26. Februar 2015

Reichlich beschenkt...

...wurden die weiblichen Wesen im Hause Rösi.

Von der lieben Signora Pinella habe ich diese tollen Souvenirs aus Italien bekommen.




Und an jedem Armgelenk baumelt ein wunderbares Armband. Merci viel Mal!



Mein kleines Bambi hüte ich sorgfältig. Was wurden wir verwöhnt!



Nun zu einem anderen Tierchen und seiner Zeit...
(Was für ein famoser Übergang, Frau Rösi! Tztztztz...)
Zu Hasen und Hühnern nämlich.
Beim Osterwichteln von Nicole mache ich auch wieder mit.


Osterwichteln - Wer macht mit?


Ich freu mich schon aufs Werkeln und Zusammenstellen einer Wichtelüberraschung.







Und nun hoffe ich, dass dieser Post dann veröffentlicht wird, wie ichs gerne möchte...

Montag, 23. Februar 2015

Ds Nieseliecht

Heute wird's echt schweizerisch.

Ich stelle dir nämlich das Buch "Ds Nieseliecht" von Christian Bärtschi vor.
Dieses Buch ist in adelbodendeutsch geschrieben.
(Adelboden liegt im Berner Oberland (Jaaa, da wo ds Voglelisi här chunnt..), das heisst, geschrieben ist es in einem sehr breiten und eigenen Berner Dialekt).

Bevor ich über das Buch selber erzähle, musst du dir vorstellen, dass du dich in einer Berghütte auf einem Sofa mit Kuschelfell befindest, draussen ist alles toll verschneit, ein senationell sonniger Skitag liegt hinter dir.
Bereit? Und nun geht's los.


Ds Nieseliecht

Erläbts un Ersinnets us em Frutigtal
(Der Autor übersetzt dies selber so: Selbsterlebtes und Selbsterfahrenes aus dem Frutigtal)





Christian Bärtschi schreibt von seiner Kindheit als Bärgpurebueb (Bergbauernbub) in Adelboden. Wie er in geografischer und religiöser Enge aufgewachsen ist. Adelboden ist von allen Seiten her von grossen Bergen umgeben.

Mit feinem Gespür und immer einer Prise Humor sind die kleinen Episoden unterhaltsam zu lesen.
Wobei ich grad einschieben muss, dass das mit dem Dialektlesen auch für mich eine kleine Herausforderung war, musste ich doch etwas gemächlicher durch die Zeilen lesen.

Und bevor ich eine Leseprobe gebe, noch diese Anmerkung: Eine eigentliche Rechtschreibung gibt es nicht.

Bsunders churzwiligs isches gsy, we d Ferielüt oppa og Chind gha hii... Mi het sig gägesyttig beschnupperet, usgfragt u villicht sogar Fründschaft gschlosse.
(Besonders kurzweilig war es, wenn die Feriengäste auch Kinder gehabt haben... Man hat sich gegenseitig beschnuppert, ausgefragt und vielleicht Freundschaften geschlossen)

Eines dieser Ferienkinder war Monika, zu der sich der Autor besonders hingezogen fühlte. Sie lernte dem Bergbuben das Flötespielen und es tat sich ihm die Welt der Musik auf.

U we de albe der Aabe ischt choe, de isch wyt ussna im Taal ds Nieseliecht aaggange. De si wer iifach still näbenandere gsässe u hii i d Nacht usiggugget. Äs het mi dducht, öppis Schönders chöntis nät me gää...
(Und wenn es Abend wurde, so ging weit aussen im Tal das Niesenlicht an. Dann sind wir einfach still nebeneinander gesessen und haben in die Nacht rausgeschaut. Es dünkte mich, etwas Schöneres könnte es nicht mehr geben...)

Chrischte erzählt von seiner Reise ins Welschland, wo er Französisch lernen durfte, wo er aber auch das erste Mal ein Kino besuchte. Ein einschneidendes Erlebnis. Sein Weg aus den Bergen hinein in die "grosse" Welt in Bern ist sehr unterhaltsam.

Sein Heimatdorf Adelboden beschreibt er so:

Adelboden ischt a wytlüüfegi Gmiind. Mi het gsiit, mi chönti üüsi Gmiind mit de fööf Finger var offene Hand verglyhe. Der Ddume wee ds Bunderletääli, der Ziigfinger der Bode, der Mittelfinger u der Ringfinger der Gilbach u der Stigelschwand u der chly Finger schliesslig ds Tschentetäli.
(Adelboden ist eine weitläufige Gemeinde. Man sagte, man könnte unsere Gemeinde mit den fünf Fingern der offenen Hand vergleichen. Der Daumen sei das Bundertal, der Zeigfinger den Boden, der Mittelfinger und der Ringfinger der Gilbach und der Stigelschwand und der kleine Finger schliesslich das Tschentetal.)




Und nun sei auch noch verraten, weshalb mir das Büchlein besonders gefallen hat.
Das Sofa mit dem Kuschelfell vom Anfang, - du erinnerst dich? - steht in Adelboden. Ich habe die Geschichte also quasi vor Ort gelesen. Und da ich schon seit meiner frühsten Kindheit meine Freizeit dort oben verbringen durfte, wusste ich meist ziemlich genau, wo sich die Geschichte grad abspielte. Ein besonderer Genuss also für mich.

Vielleicht auch für dich?

Ig wünsche dir e gäbigi Wuche!
(Ich wünsche dir eine schöne und stressfreie Woche)












Christian Bärtschi
Ds Nieseliecht
ISBN 978-3-9520760-8-8

verlinkt: Niwibo, Buch des Monats



Donnerstag, 19. Februar 2015

Schneezauberkugeln



Das grosse Fröilein hat gefaltet.
Lang und ausdauernd.




Nach Smillas Anleitung. Ganz allein.





Und nach einem ruhigen Morgen waren unsere Fenster wunderschön dekoriert.




Manchmal muss man sie einfach machen lassen ;-)....












Montag, 16. Februar 2015

Für Kids!

Diese Woche zeig ich nichts von mir gewerkeltes (Mit Ausnahme schlechter Abendfotoaufnahmen, excüsi).




Diese Woche gehört den Görls!




Die Jüngere war zu einem Geburifest grosser Minions-Fans eingeladen.
Was lag also näher...












Donnerstag, 12. Februar 2015

Ohne ö-Pünktli

Jawohl, Frau Rösi näht eine Rosi ;-).

Zum ersten Mal in meinem Bloggerleben habe ich eine Näharbeit gesehen, das Schnittmuster ausgedruckt und etwa zwei Stunden später das Resultat gepostet.




Bei Esther bin ich auf das hübsche Rosi-Polster gestossen. Frau Löwing hat dieses fröhliche Patchworkherz als Freebie ins Netz gestellt. Merci.

Das kleine Kissen gefällt mir sehr und vielleicht hat mich ja der Name auch noch angespornt, es nach zu nähen, hihihi...




Die Anleitung ist prima einfach geschrieben und auch für Anfänger sehr empfehlenswert.

Einzig die Zeitangabe erscheint mir etwas sportlich.

Das Resultat erfreut mein Herz. Frau Rösi hat Rosi ins Herz geschlossen!










Ihr könnt euch vorstellen, wie oft ich mich in diesem Post verschrieben habe, hihihi...

verlinkt hier




Montag, 9. Februar 2015

Kuschliger kleiner Freund

Gar nicht stachelig sind diese beiden Kuschelfreunde.





Als Willkommensgeschenk für kleine Erdenbürger nähe ich gerne solche Schmusetücher mit den spannenden "Chnüblibändern" (sinngemäss greifen und mit dem Knoten spielen).






Genäht hab ich die schon mal hier.